Habe ich da was falsch verstanden, oder haben wir tatsächlich seit ein paar Tagen Frühling? Meteorologisch gesehen zumindest. Viel mehr nach einem sibirischen Winter gestaltete sich mein heutiger Weg zur Arbeit. Panama – Wiesbaden, 50 Kilometer, normalerweise 40 Minuten. Heute brauchte ich für diese Strecke doch tatsächlich zweieinhalb Stunden. Da es im Hessenland schneite, als wollte sich der Wettergott revanchieren für die schneelose Weihnacht, fuhren alle Autos, die meinen Weg teilten nur Stop-and-go-Tempo. Lkw standen quer geparkt, auch einige Pkw-Fahrer mussten mit im Schneegestöber aufgeben und stehenbleiben. Mein Auto war zum Glück noch mit Winterreifen bestückt. Und die zweieinhalb Stunden nutzte ich gezwungenermaßen sinnvoll, indem ich mir mein zweites Frühstück genehmigte und rauchend Musik hörte. Trotzdem vertane Zeit, für die Arbeit pünktlich los fahren und dann doch zwei Stunden weniger Zeit für die eigentliche Arbeit haben. Hier ein paar Eindrücke, wie der Frühling einem in seltsamem Gewand begegnen kann, wenn man denn nicht aufpasst.
Verfasst von: lybelli | März 25, 2009


